Konzept Fortsetzung

 

6. Energie

 

Es soll eine eigene, alternative Energieerzeugung aufgebaut werden, z.B. ein Mix aus Wasserkraftwerk, Solarenergie, Wärmepumpen, Scheitholzheizung mit Vergaserkessel der neuesten Generation, Erdwärmenutzung, mehrere Biomeiler u.a.

 

7. Absatz

 

Vom Umsatz her bräuchten wir 900 – 1200 Kunden. Anfangs werden hauptsächlich nur selber erzeugt und hergestellte Produkte angeboten. Es werden aber auch Kundenbefragungen durchgeführt um ein bedarfsgerechtes Sortiment zu ermitteln und anzubieten. Um nur einige zu nennen. Z.B. Biowein und Biomehl, Fruchtsäfte werden, soweit nicht selbst hergestellt, natürlich nur von hier in der Region tätigen Öko-Erzeugern bezogen.

 

7.1. Kundengewinnung

 

Werbung in Wochenblättern, Tageszeitungen, MDR etc., mit den Hinweisen an die entsprechenden Redaktionen über neues Interessantes vom Hof (PR). Einrichtung einer Kinderseite auf der Homepage mit für sie dort interessanten Möglichkeiten: Längere Ferien, Ferien übers Wochenende, (wenn Mutter und Vater mal ein Wochenende alleine verbringen wollen), Pferde, Ponys, Lämmchen, Kitzi etc., Reitstunden, Voltigieren, Helfen bei den Tieren, Mithilfe beim Säugen der Lämmer usw.

Infos an sämtliche Schulen, Horts und Kindergärten im Großraum Dresden, Sächsische Schweiz, Osterzgebirge.

Mitglieder von Vereinen und Christlichen Gemeinden.

In Dresden und Umland gibt es hunderte von Vereinen und Gruppen auch viele Christliche Gemeinden mit Tausenden von Mitgliedern. Deren Einkäufe in den Supermärkten oder Discountern bringen im Regelfall keinen positiven sozialen Effekt. Wir bieten hier eine Zusammenarbeit an: Sie kaufen ihr Bio bei uns und haben dadurch keinerlei Mehrkosten. Im Gegenteil. Sie bekommen ihre  garantierten Bioprodukte bequem frei Haus geliefert. Wir haben durch ihren kontinuierlichen Einkauf einen höheren Umsatz und Gewinn die Möglichkeit, ihnen/ihren Vereinen und Christlichen Gemeinden pro Monat oder Jahr eine ihrem Einkaufsvolumen entsprechende Spende zukommen zu lassen. Sie so ihre eigene sozialen Projekte optimaler unterstützen könnten. Das Einkaufsvolumen von Mitgliedern eines jeweiligen Vereins oder Gruppe wird durch eine von uns ausgegebene MitgliedsCard festgehalten und gespeichert und dient auch der Rückvergütung von Rabatten.

 

8. Mitarbeit 

 

Die Hof-Wirtschaftsgemeinschaft besteht für den Anfang aus ca. 15 bis 20 gewissenhaft leitenden Mitarbeitern aus den jeweiligen Fachbereichen, (Tierzucht, Feldwirtschaft, Gärtnerei, Käserei, Fleischerei, Bäckerei, Werkstatt, Lagerlogistik, Kommissionierung der täglichen Bio-Abo-Kisten, Hauswirtschaft, Ein- und Verkauf, Bürowesen und  sie alle in der Lage sein sollten, ihre abwechslungsreiche Arbeitsplätze verantwortungsbewusst zu meistern und ihren noch ungeübten weiteren bis 30 bis 50 Mitarbeitern hilfreiches Wissen  zu vermitteln.

 

Außerdem eine oder zwei Altenpflegerinnen, als auch eine Sozialpädagogin oder Erzieherin, mit Berufserfahrung in der Arbeit mit Kindern im Vorschulalter und Zusatzqualifikationen im wald-/naturpädagogischen, landwirtschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Bereich und weitere Erzieherinnen.

Hinzu kämen noch die Verkäuferinnen und Filialleiterinnen der in Eigenregie betriebenen Naturkostfachgeschäften mit jeweils angeschlossenem Imbiss, deren Anzahl derzeit (noch) nicht feststeht. 

 

Mitarbeiter und Helfer sollten überwiegend im Erwerbsleben benachteiligte (Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Ältere (50+) sein, gern mit dem Partner und Kindern.

Sie sollten alle den festen Willen haben, gemeinsam etwas aufzubauen und bereit sein, steht's ihr Engagement in beruflicher und gemeinschaftlicher Hinsicht einzubringen.

Unsere künftigen Mitarbeiter sind keine realitätsferne und keine nur nach esoterischen, ideologischen oder spirituellen Gemeinschaften Suchende.

 

Vielleicht finden sich darunter auch syrische Flüchtlingsfamilien, ausschließlich nur die wegen ihres Glaubens am stärkste verfolgte Minderheit der orientalischen Christen, sie ihre landwirtschaftliche oder gärtnerische Erfahrung einbringen könnten und gerne in sicherer Gemeinschaft leben. Berufsbegleitend könnten Sie Abends auf dem Biohof in Sprachkursen ihr Deutsch lernen und tagsüber während der Arbeit zur Anwendung bringen.

So funktioniert Integration, abseits sinnbefreitem Politikergeschwafels am Besten.

Schafzucht, sowie Obst- und Gemüseanbau ist auch in Syrien nicht gänzlich unbekannt. Schließlich gilt die syrische Küche neben der libanesischen als die beste Küche des Vorderen Orients. Die Küche Syriens ist vielfältig, schmackhaft und pikant. Hauptzutaten sind u.a. Weizen, Oliven, Kichererbsen, Auberginen, Aprikosen, Tomaten, Datteln, Feigen, Granatäpfel und als Kräuter und Gewürze Minze, Safran, Kardamom, Zimt, Sesam und Kreuzkümmel. Also in der Mehrzahl Erzeugnisse die auch bei uns angebaut werden. Reichlich Verwendung finden Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch. 

Als Fleisch wird hauptsächlich Lamm, Rind und Geflügel verzehrt, an der Küste auch Fisch.

 

So könnte auch die syrische/libanesische Küche bei uns für Gaumenfreuden sorgen und sollte da großes Interesse bestehen, auch dazu Seminare angeboten werden.

 

Um Eltern und Alleinerziehenden “Arbeit und Kinder” leichter zu ermöglichen, gibt es einen eigenen Naturkindergarten, der als eigenständiger Verein auch Kindern von Kunden zugänglich sein wird.  

 

Folgende Kenntnisse sind gesucht:

  • Tierwirt, Landwirt oder Facharbeiter Tierproduktion, Pflanzenbau und Gemüsegärtner, darunter gerne Fachkräfte von früheren LPG’s
  • Melker mit Kenntnissen zu DeLaval Side-by-Side-Melkstand
  • Biologin für verschiedene Bereiche
  • Käser, Bäcker, Fleischer
  • Zimmermann, Maurer, Fliesenleger, Elektriker, Allroundhandwerker etc.
  • Sozialpädagogin, Kindergärtnerin (Krankenschwester, Altenpflegerin
  • Anlernlinge in der Gärtnerei, bei den Tieren, in der Kommissionierung der Bio-Abo-Kisten und Verpackung, im Gemüse- und Obstlager, Lagerlogistik, Einlagerung der Ware, Ein- und Verkauf 
  • als auch nur zeitlich begrenzte Aushilfen, wenn
  • Lämmergeburten anstehen oder während der Erntezeit.
  • Koch/Köchin
  • VerkäuferInnen für die Naturkostfachgeschäfte in verschiedenen Stadtteilen, 
  • MitarbeiterInnen für Wochenmärkte
  • Mitarbeiter und Fahrer für Imbissfahrzeuge
  • Fahrer/Zusteller der Bio-Abokisten etc.…
  • Finanzbuchhaltung
  • Leitung Rechnungswesen/Controlling 
  • Planung und Kalkulation der Bio-Abo-Kisten
  • Bürokauffrau/mann
  • KundendienstbetreuerInnen für die Bio-Abo-Kisten
  • Mitarbeiter w/m für Öffentlichkeitsarbeit
  • Bestellannahme, Kundenbetreuung, Marketing, Werbematerial/Grafikarbeiten, Betreuung Homepage einschl. Newsletter und vieles mehr…

 

9. Einkommen

 

Unter Berücksichtigung aller Vergünstigungen wird ein ausreichendes Einkommen für alle gewährleistet. Die Höhe des Einkommens soll gemeinsam mit ernsthaften Interessenten abgesprochen werden, die überzeugende Bereitschaft erkennen lassen, in der Gemeinschaft mitzuwirken.

Auch Praktikanten und freiwillige Helfer, bekommen selbstverständlich einen Ausgleich für Ihre Hilfe.

 

10. Umsetzung

  • Phase 1  Suche von Interessierten
  • Kommunizieren der Idee
  • Gestaltung der Homepage zur aktuellen Information für Interessierte und Kontaktaufnahme
  • Herstellung von Faltblättern/Flyern
  • Neugründung oder Gewinnung eines Vereins oder Sozialprojektes als Ansprechpartner mit festen Öffnungszeiten
  • Gründung der Genossenschaft zeitgleich mit dem Erwerb eines geeignet größeren Objektes
  • Gewinnung weiterer Interessierter, Mitarbeiter und Anteilseigner über Vorträge und Empfehlungen.

 

Phase 2 (mittelfristig):

 

  • Geplanter Projektstart sollte eigentlich bereits 2012 sein, eventuell auch 2018/19 (Voraussetzung ist ein entsprechend geeignetes Objekt in Größe und Preis)
  • Projektstart ist Ausbaubeginn des Hofes für die geplanten Erfordernisse.
  • Beginn mit dem eigenen Aufbau von größeren Folienhallen, für die Gärtnerei als Gewächshäuser, als auch für die Tierhaltung und auch Lagerhallen für Stroh, Heu und Geräteunterstände.
  • Sollten sich die Folienställe als untauglich erweisen, sind zwei Hallen in Holzbauweise mit  je 50 x 20 m als Offenställe geplant.
  • Neubau einer Fleischerei samt eigenes Schlachthaus einschließlich Kühlhaus mittels Sandwichelementen. 

  • Geflügelschlachtung und dessen Verarbeitung findet aus hygienischen Gründen in separaten Räumlichkeiten statt. 

  • Beginn Gemüseanbau in den Gewächshäusern und Folienzelten und bei entsprechender Witterung im Freiland.
  • Gleichzeitiger Auf- und Ausbau der Wohnmöglichkeiten, des Hofladens, der Gewerberäume, Melkstand, Käserei, Bäckerei, etc. anhand eines genauen Ablaufplanes.
  • Vorerst kommt ein mobiler Melkstand zu Einsatz
  • Stehen die Folienställe und die Umzäunung, ziehen nach und nach die Tiere ein, angefangen mit den Legehühnern. Die Gänse, Enten und Puten folgen kurz darauf.
  • Ist der moderne Melkstand eingerichtet, in dem die Milchschafe und Milchziegen gemolken werden, beziehen auch sie den Biohof.
  • Die Büffel und die 20 extra Milchkühe bekommen einen mobilen Melkstand der zu ihnen auf die Weide kommt um den tägliche stressigen Eintrieb zu vermeiden, einschließlich der Milch-technischen Anlagen (Kühlung, Milchlagertanks) und ist die Käserei bereit, halten die 100 Wasserbüffel, 20 extra Milchkühe, (deren Milch für die Kälber anstatt künstlicher Milchaustauscher verwendet wird, der Überschuss als Biomilch verkauft wird), die Mutterkuhherde. Einzug auf dem Biohof. Mit dabei sind auch genügend Lämmer, die ihre Aufwuchszeit zur Freude auch der Kinder bei uns erleben.
  • Zur Auslastung der Käserei und zur Erweiterung der Sortimentsvielfalt wird auf die Ergänzung zur Wasserbüffelhaltung hingewiesen. Klick hier
  • Sind die weiteren Folienhallen als Tierställe  aufgestellt,  kommen auch die anderen Tiere auf den Hof, darunter die Mutterschweine und Ferkel, und die Pferde. 
  • Da die Mutterkuhherde ihre Zeit auf der Weide verbringt, wird dafür lediglich ein trockener Unterstand bereitgestellt. Dasselbe gilt für die Wasserbüffel.
  • Sollte es einen extrem kalten Winter geben, erhalten auch sie einen geschützten Platz im großen Schafstall.
  • Bei ausreichender Zeichnung von Genossenschaftsanteilen durch Kunden erfolgt ein sukzessiver Übergang des Objektes an die Genossenschaft wenn
  • a) ein Pachtvertrag des Objekts zu Grunde lag, den es durch Kauf abzulösen gilt oder
  • b) wie auf Startseite beschrieben, eine kleine Gruppe von Gründungsmitgliedern das Objekt vorläufig erworben haben, falls keine Pacht machbar war, um überhaupt einen Start zu ermöglichen.  

 

Phase 3 (langfristig): Schrittweiser Ausbau und Erweiterung

  • Zusammenschluss mit Bio-Direktvermarkter aus der Region, die ausschließlich nur ihre und für uns ergänzend regional erzeugte Ökoprodukte anbieten, darunter auch Wein, Mehl, Fruchtsäfte und Kosmetika usw.
  • Unabhängig in Eigenregie betriebene Naturkostläden alle mit Imbiss.
  • Eine gemeinsame Investition in Zusammenarbeit anderer regionaler Bio-Direktvermarkter in ein modernes Ladengeschäft im Zentrum mit moderaten Preisen, die alle Vorteile eingerechnet, teils unter denen sämtlicher Discounter liegen

Sie haben Interesse am Projekt mitzuarbeiten oder uns in irgendeiner Form zu unterstützen?  Dann klicken Sie bitte hier 

 

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